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Medienmitteilung

Basel, 23. Januar 2015

GjakovaBasel Meeting, Informationsplattform zum Thema Kosovo – Schweiz am 30./31. Januar 2015, im Gundeldingerfeld, Basel

Was verbindet Kosovo und die Schweiz? Welche Perspektiven der Zusammenarbeit gibt es?

Der Verein GjakovaBasel führt am 30. und 31. Jan. 2015 in den Launchlabs im Gundeldingerfeld eine Informations- und Promotionsveranstaltung zum Thema Kosovo – Schweiz durch. Ausstellung und Präsentationen, Infostände und Attraktionen und direkte Kontakte machen die Zusammenarbeit zwischen Partnern im Kosovo und der Schweiz in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Bildung, Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit sichtbar. Das GjakovaBasel Meeting wird 2015 erstmals durchgeführt und soll sich zukünftig für neue wie auch schon laufende Projektpartnerschaften zwischen Kosovo und der Schweiz als d e r Jahrestreffpunkt etablieren. Der Event bietet Faszinierendes und Unerwartetes und erlaubt Interessierten einen frischen Blick auf Europas jüngsten Staat.

Über 50 schweizerische und kosovarische Projektpartner orientieren interessierte Besucher an ihren Info-Ständen über ihre laufenden und geplanten Initiativen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Die Kombination aus Leistungsschau und ‚Marktplatz’ für gemeinsame, grenzüberschreitende Projekte bietet Initianten und Leitern von Projekten, Unternehmen, Kultur-Institutionen sowie Vertretern der öffentlichen Verwaltung den idealen Ort, sich mit Experten und Fachstellen zu vernetzen und dem Publikum bereits Umgesetztes sowie neue Ideen vorzustellen. Im Zentrum steht der Austausch. Das zweitätige Programm gliedert sich in die Themen:

Reiseziel Kosovo, Jugend/Sport/Ausbildung, Engagement der Schweiz im Kosovo, Produkte aus dem Kosovo und Partnerschaften im Bereich IT und Dienstleistungen, sowie Kultur mit live Performance und Buchpräsentation.

Der Eintritt ist tagsüber frei. Detailprogramm im Anhang und auf unserer Website.

Tickets zum „Freunde von GjakovaBasel Apéro“, Samstag 31. Januar, Beginn 18h, sind vor Ort bis zum Veranstaltungsbeginn erhältlich. Die Tickets für die Gala können bis zum 27. Januar über die Website online gebucht werden (nur noch wenige Plätze).

Weitere Informationen erhalten Sie über www.gjakovabasel.com oder bei Georg Fankhauser, Präsident  GjakovaBasel (Email: georg.fankhauser@gjakovabasel.com; Tel.:+41 79 959 65 58)

GjakovaBasel

Edisonstr.5

CH-4053 Basel

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Bürgermeisterin von Gjakova besucht Basel

Die Bürgermeisterin von Gjakova (Kosovo), Frau Mimoza Kusari Lila besuchte vom 21.-25. Juni Stadt und Region Basel.

Auf Einladung von ABSM, Ausbildungsstelle für Migrantinnen und Migranten und dem neuen Verein GjakovaBasel beehrte sie am 22. Juni zusammen mit dem Direktor für Kultur, Jugend und Sport Gemeinde Gjakova, Meriton Ferizi, und viel Prominenz aus Sport und Politik den Sporttag “Sport spricht eine Sprache“ auf der Sportanlage Bachgraben in Allschwil bei Basel. Das von ABSM und FC Dardania organisierte Fussball- und Volleyballturnier bringt jährlich Amateur-, Jugend- und Firmensportvereine, sowie deren einheimische wie zugewanderte Mitgliederinnen und Mitglieder zusammen, unter dem Motto „ Sport spricht eine Sprache“.

Das Wochenendprogramm erlaubte noch einen kurzen Besuch der Art Basel, der weltweit grössten Kunstmesse, sowie am Samstag einen Abstecher ins Opernhaus Zürich, wo die Delegation den weltberühmten aus Albanien stammenden Opernstar Seimir Pirgu in Verdis  Rigoletto life miterleben und ihm anschliessend zu seinem Erfolg beglückwünschen konnte.

Die gedrängte Agenda für die Termine mit Behörden und Politikern von Basel-Stadt begann um 8.30h im Präsidialdepartement, Abteilung Stadtentwicklung. In Kurzpräsentationen von Frau Kusari, Peter Gautschi, stellvertretender Abteilungsleiter, Nicole von Jacobs, Leiterin Fachstelle Diversität und Integration sowie Basil Gilliérol  und beim anschliessenden Gedankenaustausch wurden, bei allen Unterschieden der Ausgangsalgen von Gjakova und Basel, auch viele Gemeinsamkeiten und vergleichbare Herausforderungen berührt und Ansatzpunkte für punktuelle Zusammenarbeit und Austausch ausgelotet.

Anschliessend liess es sich der Präsident des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt, Christian Egeler, nicht nehmen, das politische System und Zusammenspiel von Bund, Kantonen und Gemeinden, persönlich am Ort seines Wirkens im Saal des Kantonsparlamentes zu erörtern. Nach einer anregenden und mit überraschenden Fakten und Bezügen reichen Präsentation über Gjakova und Kosovo durch die Bürgermeisterin Frau Kusari  wurde der Delegation eine Führung durch das historisch wertvolle Rathaus gegeben.

Der anschliessende Stadtrundgang bot nun den Besuchern auch Gelegenheit, die Verbindung historischer Bausubstanz der Stadt mit dem aktiven Kulturleben sowie den heutigen Verkehrs-, Wohn-, Arbeits- und Einkaufsbedürfnissen konkret zu erleben.

Um 19h  dann das Treffen mit Regierungsrat Dr. Hans-Peter Wessels, Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartementes. Dank der vorher erhaltenen Präsentationen und ausgetauschter Dokumentationen konnte nun in einem sehr frischen und zielgerichteten Dialog die Arbeitsfelder direkt angesprochen werden, bei denen die Gemeinde Gjakova an Erfahrungsaustausch und Unterstützung auf Fachebene interessiert ist und wo das Departement von Dr. Wessels mit den entsprechenden Fachstellen unterstützen könnte. Ganz im Sinne der Gründer von GjakovaBasel, welche ein freundschaftliche Beziehungen  und Zusammenarbeit zwischen Gjakova und Basel seit Jahren über pragmatische Projekte fördern, hält Regierungsrat Wessels wenig von formellen Städtepartnerschaften auf dem Papier, sondern bevorzugt ein pragmatisches Vorgehen. Im Fokus waren entsprechend Stadtreinigung/Entsorgung, Denkmalpflege und Nutzung historischer Gebäude im Besitz der öffentlicher Hand, Nutzungskonzepte für den öffentlichen Raum durch Private, Pflege der Grünanlagen etc. Frau Kusari wurde von Dr. Wessels ermuntert, ihm eine entsprechende Themenlist mit den konkreten Bedürfnissen zuzusenden.

Tags darauf  standen für M.Ferizi Besichtigungen u.A. der Musikakademie, des Stadttheaters, des Musiksaales des Stadtcasinos und als besonderes Highlight, der in seiner Art und Ausstattung sicher einmalige Campus (Eröffnung Herbst 2014) der Abteilung Jazz der Musikakademie Basel auf dem Programm.

Der grosse Nachholbedarf von Gjakova z.B. bei der öffentlichen Infrastruktur war der Delegation schon vorher bewusst. Um so inspirierender waren diejenigen erlebten Problemlösungen, welche nicht primär durch grossen Budgets sondern mit Knowhow und den richtigen Ideen auch in Gjakova realisiert werden können.

mehr dazuAlbinfo

Georg Fankhauser

www.absm.ch

www.gjakovabasel.com

Basel, 25.6.2014

GjakovaBasel baut Brücken !

Die dieser Tage ins Leben gerufene Initiative GjakovaBasel bezweckt die Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und der projektbezogenen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Menschen und Institutionen mit regionalem Bezug zu den Städten Gjakova, Kosova und Basel, Schweiz in allen Bereichen der Kultur, Soziales, der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und des sozialen Miteinanders durch Bereitstellen und Vermitteln von Informationen, Kontakten sowie Anstoßen und Realisieren eigener Beispielprojekte. Der Verein dient dem übergeordneten Ziel einer Freundschaft zwischen Kosova und Schweiz, welche getragen wird von konkreter, positiver Erfahrung möglichst vieler Menschen beider Länder nach dem Prinzip: Kennenlernen – Zusammenarbeit – Freundschaft.

GjakovaBasel wurde im Mai 2014 in der Schweiz als Verein mit Sitz in Basel und gleichzeitig als gleichnamige NGO in Gjakova, Kosovo gegründet und registriert.

Gründer und Vorstandsmitglieder: Georg Fankhauser, MalushTullumi, Dorothea Fankhauser, Nazmi Jakurti, Hana Byci, Skender Nikoliqi, Lekë Zherka

Auf der Homepage www.gjakovabasel.com finden Interessierte weitere Informationen.

Rückfragen in Kosovo an:

Malush Tullumi, Präsident tel. 044 23 72 44, AL, EN

Hana Byci, Vizepräsidentin, tel. 049 84 67 21, AL, EN, DE

Rückfragen in der Schweiz an:

Georg Fankhauser tel. +41 79 959 65 58, DE, EN

Nazmi Jakurti, tel. +41 79 278 20 65

oder schriftlich an:

info@gjakovabasel.ch

Freitag, 23. Mai 2014